FC Bayern stellt Ribéry nicht für ‚Vorladung’ des FFF frei

Mittelfeldspieler hat Verpflichtungen in Deutschland

Bayern München ist verärgert, dass der Französische Fußballverband (FFF) seinen Star Franck Ribéry zu einer Anhörung geladen hat, die klären soll was in der französischen Nationalmannschaft diesen Sommer schiefgelaufen ist.

Der Mittelfeldspieler ist einer von einer ganzen Reihe von Spielern, die von der Disziplinarkommission des FFF vorgeladen wurden, doch es sieht so aus, als werde ihm der Verein nicht erlauben, teilzunehmen, da sie mitten in der Vorbereitung auf die anstehende Bundesliga-Saison stecken.

„Es kann nicht sein, dass der französische Verband Franck Ribéry willkürlich aus seinen Verpflichtungen beim FC Bayern herausholt“, wird Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zitiert.

„Die Vorbereitungen des Clubs auf die neue Bundesliga-Saison haben Vorrang vor der WM-Aufarbeitung des französischen Verbands.“

Bayern betont, dass die Pläne, Ribéry anzuhören nicht mit dem Verein abgesprochen wurden.

„Gemäß den Statuten des Weltverbandes Fifa müssen Klubs ihre Nationalspieler ausschließlich zu Pflichtterminen innerhalb des internationalen Fußballkalenders abstellen. Dies ist hier nicht der Fall“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

„Der FC Bayern wird Franck Ribéry deshalb nicht für diese Anhörung freistellen.“

Ribéry hat sich erst vor kurzem von einer Leistenoperation erholt und scheint fit für den Saisonbeginn zu sein, nachdem er in einem Freundschaftsspiel am Wochenende zwei Tore geschossen hat.

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