Der Fall Özil

Kaum meinte man, Mesut Özil wäre an der Weltspitze angekommen, da geht es scheinbar schon wieder abwärts. Von den Königlichen aus Madrid, geht es nun zu den Gunners in London. Zugegeben, der Wechsel kam überraschend, wohl auch für Özil. Trotz einer großartigen Zeit von drei Jahren, in denen er zu einem der Leistungsträger von Real geworden ist, heißt es nun, gut ist nicht gut genug.

Für 50 Millionen Euro wechselt er an die Themse und ist damit der teuerste deutsche Spieler überhaupt. Dennoch hat man wohl nicht nur in London das Gefühl, als wäre er ein richtiges Schnäppchen.

Während Özil bei der Mannschaft und den Fans beliebt war, sah das im Präsidium ganz anders aus. Laut Medienberichten wollte Präsident Florentino Perez den DFB-Spieler sogar schon vor zwei Jahren aus dem Team schmeißen. Angeblich habe sich Özil mehr auf das Nachtleben als den Fußball konzentriert.

Nun heißt es für Özil also Adiós Madrid und Hello London! Die nachfolgende adidas-Werbung könnte nicht passender sein, aber seht selbst:

Auch im Werbeclip wird Mesut Özli willkommen geheißen, diesmal aber in die adidas-Werbefamilie. Zu dieser gehören auch schon Fußballgrößen wie Bastian Schweinsteiger, Kaka, Philipp Lahm, Manuel Neuer, Zinedine Zidane, Thomas Müller und Marcelo. Özil will halt jeder haben, nur bei Real scheint einer ihn überhaupt nicht zu mögen …

2 Kommentare

  1. Oliver

    Ich kann den Wechsel auch nicht ganz nachvollziehen… Endlich mal jemand, der dies auch so schreibt… Irgendwie wurde mir persönlich der Wechsel aus unerklärlichen Gründen viel zu hochgejubelt… Arsenal ist nicht gleich Real… Punkt!

  2. J Hofmann

    Bislang scheint er ja eingeschlagen zu haben in London. Scheint in dem Fall ein Schritt zurück gleichbedeutend mit zwei Schritten nach vorne gewesen zu sein. Sympathischer Kerl – ich hoffe es geht weiter aufwärts bei ihm!

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