EM 2016: Wer hat die größten Siegeschancen?

Gastgeber Frankreich, Weltmeister Deutschland oder Noch-Europameister Spanien: Wer holt sich den EM-Titel? Die Hoffnungen sind groß, und auch die deutsche Nationalelf will nach einer durchwachsenen Quali-Phase im Kampf um den Europameister-Titel alles geben.

„Wir meistern das.“ Diese drei Worte zieren den deutschen Mannschaftsbus bei der EM in Frankreich. Drei Worte, die eine klare Zielvorgabe unserer Nationalelf bei der „Euro“ sind: ein Meistertitel, weniger kommt für den amtierenden Weltmeister Deutschland nicht infrage.

Glaubt man Big-Data-Berechnungen und der Statistik, wird der nächste Weltmeister dagegen Frankreich heißen. Die US-Investmentbank Goldman & Sachs hat ein Prognosemodell erstellt, das basierend auf historischen Daten die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der einzelne Nationen den EM-Titel holen. Das Resultat: Mit 23-prozentiger Wahrscheinlichkeit gewinnt Frankreich, gefolgt von Deutschland mit 20 Prozent.

Nicht nur die Banker sehen zum Start der Europameisterschaft Frankreich vorne, auch die Buchmacher räumen den Gastgebern die besten Chancen auf einen Sieg ein. So vergibt Interwetten mit 4,30 die niedrigste Quote für einen französischen Sieg, danach folgt mit 4,50 Deutschland. Interessant sind auch die Ausreißer. Bei Interwetten hat Polen mit einer Quote von 50,0 die schlechtesten Chancen, Sportinbet sehen Nordirland bzw. Albanien (351,0) als die größten Außenseiter.

Damit spielen die größten Außenseiter und die größten Favoriten in der Gruppenphase gegeneinander. So wurde Gastgeber Frankreich mit Albanien, Rumänien und der Schweiz in Gruppe A gelost. Der Aufstieg in die Finalphase ist damit vorprogrammiert. Nicht viel schwerer dürfte es aber auch Deutschland haben. Neben Nordirland und Albanien spielt noch Ukraine in unserer Gruppe C, auch dieser Gegner dürfte der deutschen Elf keine allzu großen Probleme bereiten.

Und die anderen? Spanien, laut Goldman & Sachs der vielversprechendste Anwärter auf den Finaleinzug neben Frankreich, spielt in Gruppe D gegen Kroatien, die Tschechische Republik und die Türkei. Auch für amtierenden Europameister ist der Gruppensieg in greifbarer Nähe.  Im Achtelfinale könnten dann aber bereits schwer zu knackende Gegner wie Italien oder Belgien warten. Viele werden dann vielleicht schon ihr Glück im online casino suchen.

Die spielen in Gruppe E gegen Schweden und die Republik Irland. Spannend ist auch ein Blick auf die Außenseiter-Gruppe F: Nachbar Österreich, zum ersten Mal aus eigenem Antrieb für eine Europameisterschaft qualifiziert, trifft auf Debütanten Island, Kroatien und Portugal. Letztere reisen zwar mit Stürmerstar Ronaldo an, im Titelkampf dürfte aber auch Portugal eine untergeordnete Rolle spielen.

Wer der neue Europameister wird – Frankreich, Deutschland, Spanien oder doch eine Außenseiter-Nation: In genau einem Monat wissen wir es, da wird im Pariser Vorort Saint-Denis das Finale der Euro 2016 ausgetragen.

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